Häufige Pflegefehler

1) Zu wenig Licht

Chilipflanzen brauchen viel Licht und gehören deshalb während der Anzucht entweder an ein helles Fenster mit Sonnenlicht oder man muss mit geeignetem Kunstlicht aushelfen. Gut für die Anzucht bewährt haben sich bisher Leuchtstofflampen mit den Lichtfarben 865 (6500K) und 840 (4000K) und Metallhalogendampflampen mit Keramikbrenner und der Lichtfarbe 942 (4200K). LED-Strahler mit neutralweißem oder kaltweißem Licht oder speziellem Pflanzenlichtspektrum kommen auch in Betracht.

2) Zu viel oder zu wenig gießen

Die Erde sollte zwar etwas feucht sein, aber dauernde Nässe mögen Chilipflanzen gar nicht. Ganz austrocknen lassen sollte man bei Keimlingen die Erde aber auch nicht.

3) Überdüngen

Manche C. chinense und vor allem C. pubescens (Rocotos) benötigen viele Nährstoffe wenn sie ausgewachsen sind und Früchte tragen. Aber bei kleinen Jungpflanzen sollte man anfangs sehr sparsam düngen, denn viele Erden sind vorgedüngt und enthalten genügend Nährstoffe für mehrere Wochen. Erst nach etwa 4 Wochen in der gleichen Erde sollte man mit Düngen beginnen und dabei die Dosis langsam bis hoch zur Herstellerangabe steigern.

4) Gar nicht oder zu wenig düngen

Chili- und Paprikapflanzen sollten gedüngt werden, damit auch genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen um Blüten bilden und Früchte ansetzen zu können.

5) Zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit

Zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Pilzerkrankungen. Bei niedriger Luftfeuchte fühlen sich Schädlinge wie Spinnmilben wohl an der Pflanze. Die Luftfeuchte sollte deshalb wenn möglich zwischen 40% und 60% liegen.

6) Überreaktionen des Chiligärtners

Nicht jeder Fleck oder jede Verfärbung ist gleich eine schwerwiegende Erkrankung der Pflanze. Daher erst erkundigen, was es sein könnte und nicht gleich auf Verdacht Pflanzenschutzmittel anwenden. Viele Dinge übersteht die Pflanze problemlos.

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