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Carolina Reaper

Die Carolina Reaper ist immer noch die schärfste Chili der Welt laut dem Guiness Buch der Rekorde. Der Rekordwert erhöhte sich auf durchschnittlich 1,641,183 Scoville Heat Units (SHU), gemäß eines Tests der Winthrop University in South Carolina, USA.
http://www.guinnessworldrecords.com/world-records/hottest-chili‬

Zitat von der Webseite des Guiness Buch der Rekorde:

When: 11 August 2017
The hottest chilli pepper is the Carolina Reaper, grown by Ed Currie of PuckerButt Pepper Company (USA), which rates at an average of 1,641,183 Scoville Heat Units (SHU), according to tests conducted by Winthrop University in South Carolina, USA, throughout 2017.

Dragons Breath

Zur Dragon Breath kursieren erneut Meldungen, wie die im Screenshot von Pepperworld kommentierte von Kabel eins Doku.

Man erwartete 2017 angeblich eine Bestätigung eines neuen Rekords der Dragon Breath. Selbst in der deutschsprachigen Wikipedia ist ein Guiness-Buch-Rekord mit Verweis auf eine Quelle [1] erwähnt. In der angegebenen Quelle des Wikipedia-Artikels [1] ist jedoch keine Erwähnung eines Guiness-Buch-Eintrags zu finden. Ein neuer Rekord müsste es aber in die Print-Ausgabe 2018 des Guiness Buchs geschafft haben. In der  aktuellen Ausgabe ist nichts über einen solchen Rekord zu finden. Ein paar andere Chili-Rekorde sind dort aber erwähnt. Nach dem ganzen Hype würde ein solcher offizieller Rekord sogar mit einem bebilderten Artikel in der aktuellen Ausgabe stehen. Damit gab es 2017 keinen offiziellen Beleg eines Rekords.

Vermehrung über Stecklinge

Chilipflanzen lassen sich durch Stecklinge vermehren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit denen ich mehr oder weniger Erfolg hatte. Eine davon ist frisch geschnittene Stecklinge in feuchte Steinwollwürfel zu stecken.

Alle drei Stecklinge der Annuum-Sorte Vicentes Annuum haben Wurzeln bekommen. Bei den beiden Stecklingen letzten hat es 5 Wochen gedauert. Unten im Wasser sind Wurzeln zu sehen, die aus den Steinwolle-Plugs heraus wachsen. Zum Schluss musste ich die Stecklinge allerdings per Blattdüngung versorgen. Während der eine Steckling gut durchkam und eine Woche früher Wurzeln als die anderen hatte, ist der erste Rocoto-Steckling relativ früh eingegangen. Der zweite Rocoto-Steckling wäre ohne Missgeschick wahrscheinlich nicht vertrocknet. Die beiden letzten Annuum-Stecklinge hatten die letzten zwei Wochen schon helle Blätter. Wie man sieht, sollte man nicht zu früh aufgeben. Die alten Blätter werden sie sicher bald verlieren. Es sind bereits neue Triebe zu sehen. Sie bleiben noch ein paar Tage in der Steinwolle stehen und werden mit Hakaphos-Lösung 0,5g/l versorgt bis noch mehr Wurzeln zu sehen sind. Danach kommen sie mit der Steinwolle in 13×13 Töpfe in Erde. Die Steinwolle kann ruhig dran bleiben.

Stecklinge Vicentes Annuum

Im Forum Chili-Pepper.de gibt es eine Anleitung und ein Thema zur Stecklingsvermehrung.

Test, ob Samen von nachgereiften Rocotos keimfähig sind

Bei nachgereiften Chilis ist es nicht immer sicher, dass die Samen keimfähig sind. Besonders gut sieht man es bei Rocotos. Die gereiften Samen sind schwarz. Wenn sie heller sind, sind sie normal noch nicht keimfähig. Die Samen der nachgereiften und aufgeschnittenen Rocoto P360 sind teilweise noch nicht richtig schwarz sondern braun. Die Keimquote dürfte deshalb entsprechend schlecht ausfallen.  Neun der dunkelsten Samen sind am Samstag in Talpaplugs ausgesät worden. Mal sehen, ob von den nachgereiften Rocoto P360 etwas keimt.

Drinnen nachgereifte Rocoto P360

Mehr zum Thema Früchte nachreifen lassen gibt es im Forum Chili-Pepper.de.